Meppener Tagespost vom 2. November 2015


Meppener Tagespost vom 5.Mai 2015 

10.000 Euro für donum vitae 

Lions-Club will ungeborenes Leben retten

Eine Geldspende überreichten die Mitglieder des Lions-Clubs Meppen-Emsland mit (von links) Ingo Hinrichs, Dieter Coldewey, Josef Huesmann und Luitpold Berentzen an Dorothee Gepp von donum vitae Emsland. Foto: Hermann-Josef Mammes


Meppen. Mit 10000 Euro unterstützt der Lions-Club Meppen-Emsland die vielfach ehrenamtliche Arbeit von donum vitae Emsland. Wie Dieter Coldewey bei einem Pressegespräch in Meppen sagte, sei die Summe ein Teil des Erlöses der Adventskalender-Aktion des Lions-Clubs Ende 2014 im mittleren Emsland.

Insgesamt erwirtschaftete Lions sogar mit dem Verkauf von 4100 Adventskalendern sowie dank weiterer Geld- und Sachspenden einen Reinerlös von 23000 Euro.

Mit den restlichen Geldern unterstützte der Lions-Club in einer der vielen Townships in der Nähe von Kapstadt (Südafrika) das von Mama Amelia geleitete Kinderheim. Von dem Geld wurden ein Küchenhaus und eine Schule errichtet. Im November 2014 überbrachten 40 Teilnehmer einer Delegation aus dem Emsland vor Ort einen Scheck über 100000 Euro erlebt. „Insgesamt konnte Lions das Projekt sogar mit 160000 Euro unterstützen“, sagte Ingo Hinrichs.

Josef Huesmannund Luitpold Berentzen ergänzten, dass der Adventskalender auch in diesem Winter wieder für fünf Euro in einer Auflage von 4100 Exemplaren rund um Meppen verkauft wird. „Dank der vielen Käufer und natürlich der Sach- und Geldspenden erhoffen wir uns wieder einen ähnlichen tollen Reinerlös wie 2014“, ergänzte Coldewey.

In Namen von donum vitae Emsland bedankte sich Dorothee Gepp für die erneute finanzielle Unterstützung der Lions. „Dank solcher Spenden können wir Frauen auch im Notfall unbürokratisch und schnell helfen“. Gepp erinnerte an die „christliche Solidarität“. Aufgabe von donum vitae sei es, die „Frauen und die Ungeborenen und Geborenen nicht aufzugeben“.

Die Schwangerenkonfliktberatung werde im Emsland in Lingen, Meppen , Papenburg sowie seit 2014 auch in Werlte angeboten. Im vergangenen Jahr suchten 573 Frauen und Familien die Beratungsstellen auf.

Dabei sei donum vitae häufig die erste Anlaufstelle, bei der die Frauen ihre Sorgen und Note wirklich in Worte fassen. Donum vitae zeigt den Frauen auf, welche Hilfsmöglichkeiten es für Mutter und Kind gibt. Nach der Beratung müssen mindestens drei Tage bis zum Eingriff vergehen. Diese Frist dient zusätzlich dazu, die Schwangere vor überstürzten Entscheidungen zu schützen“, sagte Gepp. Die Gründe eines Abbruchs reichen von einer instabilen Partnerschaft, über finanzielle Nöte bis zu beruflichen Schwierigkeiten.

                                                                                                            (Hermann-Josef Mammes)


LION Mai 2015, Offizielles Magazin von Lions Clubs International

2500-Euro-Spende an Donum vitae

Firma Herbers aus Spelle unterstützt „Wellcome-Projekt“


Lingener Tagespost vom 4.12.2014 



Spelle.    Mit einer Spende in Höhe von 2500 Euro hat die Firma Gerhard Herbers aus Spelle-Venhaus das „Wellcome-Projekt“ des Vereins Donum vitae Emsland unterstützt. Hierbei wird Familien oder Alleinerziehenden geholfen, die nach der Geburt eines Kindes Unterstützung suchen.

„Ich habe durch Kontakte zum Lions Club Meppen-Emsland, der hier schon länger unterstützend tätig ist, von dem Projekt gehört“, sagte Geschäftsführer Gerhard Herbers. Bei der Spendenübergabe erläuterte Dorothee Gepp, Vorsitzende des Vereins, Herbers und seiner Frau Silvia die Ziele des Projektes. „Wir vermitteln familienerfahrene Frauen, die, je nach Absprache, ehrenamtlich die Mutter entlasten“, sagte Gepp.

Der Dienst der Ehrenamtlichen sollte mit bis zu 5 Euro entgolten werden. Wer das nicht zahlen kann, soll trotzdem Hilfe bekommen. „Außerdem müssen die Arbeitszeit der Koordinatorin und die Fahrtkosten der sogenannten Wellcome-Engel finanziert werden.“

Meppener Tagespost vom 29.11.2014 

Für ein Kinderheim in Kapstadt 

Lions Club Meppen-Emsland spendet 100.000 Euro

Der Vorstand des Lions Clubs Meppen-Emsland bei der Scheckübergabe in einem Township bei Kapstadt. Von links: Luitpold Berentzen, Dieter Coldewey, Wilhelm Koormann, Andreas Meyer und Ingo Hinrichs. In der Bildmitte Mama Amelia umringt von ihren Kindern. Foto: privat

Meppen. Große Freude und strahlende Gesichter haben die 40 Teilnehmer einer Delegation des Lions Clubs Meppen-Emsland bei der Übergabe eines symbolischen Schecks über 100000 Euro erlebt. Für diese außergewöhnliche Spende wird in einer der vielen Townships in der Nähe von Kapstadt das von Mama Amelia geleitete Kinderheim unterstützt. Von dem Geld werden ein Küchenhaus und eine Schule errichtet.

In einer Township im Ort Mfuleni, eine halbe Stunde Fahrzeit von Kapstadt entfernt, leben geschätzt 1,5 bis zwei Millionen Menschen in einfachsten Häusern oder in Wellblechhütten. Die Lebensbedingungen und besonders die hygienischen Verhältnisse sind katastrophal. Da der Zustrom, auch aus den Nachbarländern, ungebrochen scheint, sind aus purer Not Überfälle, Einbrüche und Vergewaltigungen an der Tagesordnung. Besonders den Kindern fehlt oft jegliche Perspektive auf ein akzeptables Leben. In diesem schwierigen Umfeld betreibt Mama Amelia seit Lebzeiten ein Kinderheim für bis zu 150 Kinder aus ihrem näheren Umfeld. Unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe werden die Kinder hier unterrichtet und erhalten täglich eine Mahlzeit. Viele Waisenkinder finden hier ein neues Zuhause.

Der Kontakt zum Hilfsprojekte von Mama Amelia kam 2006 im Rahmen der Vorbereitung einer Reise zur Fußballweltmeisterschaft zustande. Der in Lingen beheimatete Verein, Projecthelp e.V., stellte den Kontakt her und übernimmt auch kostenlos den Transfer der Spendengelder. Vor Ort kümmert sich seit 17 Jahren die Lingener Familie Engelmann um den reibungslosen Ablauf der Spendenaktionen. Gemeinsam mit dem Lions Club in Somerset West werden die Baumaßnahmen koordiniert und der Einsatz der Spenden überwacht.

Der Grundstock dieser Spende stammt aus der seit mehreren Jahren durchgeführten Adventskalender-Aktion des Lions Clubs Meppen-Emsland. Durch Zuschüsse der überregionalen Lions Organisationen aus den Nordsee-Anrainer-Staaten (NSL) und weiteren Beträgen aus dem international/weltweit tätigen Lions Hilfswerk (LCIF) konnten diese Eigenmittel vervielfacht werden.

Während einer Südafrika- Rundreise wurde ein symbolischer Scheck an Mama Amelia persönlich übergeben. Die Mitglieder der Reisegruppe konnten sich vor Ort von der Notwendigkeit dieser Hilfsmaßnahme überzeugen. Im Rahmen der Scheckübergabe, bei der auch die ein oder andere Träne verdrückt wurde, gab es auch spontane Gesangseinlagen mit Kinderliedern.

Meppener Tagespost vom 25.8.2014


Gemeinnützig stark engagiert

Lions-Club hilft Waisen

 

Von Ina Wemhöner

 

MEPPEN.  In Deutschland gibt es mehr als 1500 Lions-Clubs, und eine Vereinigung lässt sich auch in Meppen finden. Soziales Engagement zeigen steht bei den rund 50 000 Mtgliedern des Serviceclubs an erster Stelle. Aber auch das Miteinander in der Gemeinschaft soll harmonisch, familiär und freundschaftlich stattfinden.

 


Das Siezen gehört im Lions-Club schon lange der Vergangenheit an. Die Mitglieder sind nämlich auch über den Club hinaus gut mit­einander befreundet. Als oberstes Ziel haben sich die „Löwen“, die sich erstmals 1917 in Amerika zu einem Club verbündeten, die Unter­stützung benachteiligter Menschen auf die Flagge ge­schrieben. Unter dem Motto „We serve“ werden regionale, aber auch inter­nationale Projekte von mehr als anderthalb Millionen Lions weltweit gefördert. Ab 18 Jahren kann man für den Lions-Club vor­ge­schlagen werden.

Keine Altersgrenze

Die Lions suchen Mitglieder, die sich beson­ders durch ihr soziales und menschliches Engagement hervorheben. Das müssen nicht Leute aus Führungs­positionen sein. „Wir achten darauf, dass wir eine Vielfalt an Berufs­feldern haben – mindesten zwei Mit­glieder pro Branche, damit es genügend Aus­tausch­möglichkeiten gibt“ erzählt Wilhelm Koormann. Eine Altersgrenze gibt es nicht. Auf Kleiderordnung und Präsenz­pflicht verzichtet der Club. „Wir haben einen lockeren Umgang miteinander, und auch bei der Spon­soren-Fahrradtour radeln wir gemeinsam mit unseren Frauen“ so Club­präsident Luitpold Berentzen.

Im Jahr 1966 erhielt der Lions-Club in Meppen feierlich seine Charterurkunde und startete zu­gleich die gemeinschaftlichen und sozialen Aktivitäten. Wir wollen selber aktiv werden, um Spenden zu sammeln“, erzählt Berentzen. Mit der jährlichen Adventskalenderaktion zu Weih­nachten, wo es von Sponsoren gestiftete Preise gibt, sammelten die Mitglieder im ver­gangenen Jahr rund 20 000 Euro. Auch beim Aalverkauf auf dem Markt konnten die Lions Spenden sammeln und damit die Tafel bedienen oder dem Kinderschutzbund finanziell helfen. Mit den Erlösen solcher Aktionen unterstützen sie nicht nur Menschen in der Region, sondern darüber hinaus ein Projekt in Südafrika.„Im Jahr 2006 war ich zum ersten Mal in Somerset West. Ich besuchte da auch ein Waisenheim und war schockiert über die armen Verhältnisse, in denen die Kinder dort leben“, so Wilhelm Koormann.

Überraschung

Wenn er jedoch das nächste Mal nach Südafrika zurückkehre, erwarte die rund 100 Heimkinder und die Leiterin Amelia eine Überraschung, kündigte Koormann an. Im Oktober reist er mit einigen Clubmitgliedern nach Somerset West und überreicht einen Spendenscheck in Höhe von 100 000 Euro: „Wir konnten unsere bisher gesammelten Spenden vervielfachen. Das wird bei so außergewöhnlichen Projekten von der Dach-Organisation ermöglicht und hilft den dort lebenden Kindern ungemein.“

Eine Küche, Klassenräume und Betreuer werden von den Spenden ermöglicht. Bei den gemeinsamen Clubabenden einmal im Monat im Hotel von Euch in Meppenplanen die 44 Mitglieder weitere Aktivitäten. „Dabei sitzen mehrere Generationen an einem Tisch, und jeder kann sich einbringen“, schildert Berentzen. „Wir bekommen auch viele An­fragen von Bürgern, die Hilfe oder finanzielle Unterstützung brauchen. Das ist uns ein großes Anliegen, auch da zu helfen, wenn die Not groß ist.“

 


Programm 2017/18

Dienstag, 15.Mai  2018

"Praxis der Aufnahme von Geflüchteten"

Klaus Dierker,

Standortleiter der Landesaufnahmebehörde Nds

Samstag, 23. Juni  2018

Präsidentschaftsübergabe

Lions Deutschland
www.lions.de

Lions International 

www.lionsclubs.org

Clubzeitschrift
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